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Aufwärtstrend abrupt beendet

28. November 2012 | Herren I - Meisterschaft

Nachdem man in der letzten Runde die ersten Punkte in dieser Saison verbuchen konnte, folgte an diesem Wochenende leider der Absturz. Zu keiner Zeit konnte die Mannschaft von Trainer Wüthrich die steigende Formkurve bestätigen und kassierte in beiden Spielen schlussendlich deutliche Niederlagen.

UHC Tafers-Schmitten - UHC Pieterlen 10:5 (5:3)
Im ersten Spiel gegen den Tabellennachbarn startete Pieterlen gut in die wichtige Partie und ging in Führung. Nach einer unerklärlichen Schwächeperiode mit zahlreichen individuellen Fehlern und Aussetzern lagen die Seeländer aber bald einmal deutlich zurück. Glücklicherweise konnte man sich vor dem Seitenwechsel wieder fangen und den Schaden einigermassen in Grenzen halten. So war zur Pause trotz des Zwei-Tore-Rückstandes eigentlich noch alles offen. Irgendwie schien auf Pieterler Seite allerdings niemand so recht daran zu glauben, denn schon früh in der zweiten Hälfte sah man sich wieder mit einem deutlichen Rückstand konfrontiert, der gegen den routinierten Gegner nicht mehr wett zu machen war. Schade, dass das Team nicht in der Lage war, in diesem kapitalen Spiel das ganze Potential abzurufen. Obwohl die Niederlage auf den ersten Blick deutlicher erscheint als es das Geschehen auf dem Feld erahnen liess, ist der Sieg der Fribourger mehr als nur verdient. Pieterlen liess alles vermissen, was das Team an einem guten Tag ausmacht, und produzierte zudem viel zu viele Eigenfehler.

UHC Blumenstein - UHC Pieterlen 9:3 (3:1)
Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen die starken Oberländer, die an der Tabellenspitze mitmischen und im Kampf um einen der angestrebten Play-off-Plätze voll im Fahrplan liegen. Auf Pieterler Seite stellte man sich auf ein physisch betontes Spiel ein, in dem man die Schlappe aus der ersten Partie mit einer gewissen Wut im Bauch wieder wett machen wollte. Der Start gelang dieses Mal alles andere als gut und so rannte man bald einmal wieder einem Rückstand hinterher. Analog zum ersten Spiel steigerten sich die Seeländer mit Blick auf die Pause und hätten vor dem Seitenwechsel bis auf ein Tor verkürzen müssen (!!!). Da man den  dringend benötigten Anschlusstreffer zum 2:3 aufgrund der miserablen und grob fahrlässigen Chancenauswertung vergab, ging es erneut mit zwei Toren Rückstand in die Kabine. In der zweiten Hälfte wollte man die Fehler aus der ersten Partie vermeiden, um die Hoffnung auf den dringend benötigten Sieg so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Leider hatte man rein gar nichts gelernt und vergab das Spiel in den ersten 5 Minuten nach der Pause. Den Rest des Spiels versuchten die Seeländer verzweifelt den Anschluss noch einmal herzustellen, was die routinierte und souveräne Spielweise der Blumensteiner allerdings nicht mehr zuliess. Ein schwaches 4 gegen 3 am Ende des Spiels machte die Sache auch nicht besser und so sah man sich nach Spielschluss erneut mit einer Klatsche konfrontiert.

Obwohl aufgrund von vielen Absenzen und Verletzungen seit der letzten Meisterschaftsrunde selten komplett trainiert und somit gezielt gearbeitet werden konnte, sind die Resultate des letzten Wochenendes mehr als ernüchternd. Der einzig positive Punkt ist die Tatsache, dass sich auch die Konkurrenz im Abstiegskampf nicht entscheidend absetzen konnte und der Rückstand auf den Strich immer noch einholbare 4 Punkte beträgt. Leider hat man es aber wieder einmal verpasst, gegen einen direkten Kontrahenten zu punkten und in den nächsten Spielen ist eine deutliche Leistungssteigerung nötig, um die dringend erforderlichen Punkte einzufahren.

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